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TURM-Cup in Oranienburg, 28./29. Februar 2004 |
| Vorrunde | |
| Ice Lions - Potsdam Lions | 3 : 5 | |
| Ice Devils - Red Devils | 0 : 15 | |
| Turtles - Ice Lions | 0 : 10 | |
| Potsdam Lions - Ice Devils | 12 : 2 | |
| Red Devils - Turtles | 18 : 0 | |
| Ice Lions - Ice Devils | 7 : 0 | |
| Potsdam Lions - Red Devils | 2 : 4 | |
| Ice Devils - Turtles | 2 : 3 | |
| Red Devils - Ice Lions | 5 : 2 | |
| Turtles - Potsdam Lions | 0 : 9 | |
| Halbfinals | |
| Red Devils - Turtles | 12 : 1 | |
| Potsdam Lions - Ice Lions | 3 : 2 | |
| 3. Platz | |
| Ice Lions - Turtles | 8 : 0 | |
| Finale | |
| Red Devils - Potsdam Lions | 2 : 3 | |
Spieldauer: 2 x 20 Minuten netto, max. 60 Min. brutto
Nachdem der Spielplan kurzfristig geändert wurde - ohne die Belzig Hornets traten nur fünf Teams an - trafen in der Vorrunde zunächst alle Teams einmal aufeinander. Coach Schliemann stellte drei Angriffs- und zwei Verteidigungsreihen auf. Kapitän Jagla und Stammgoalie Piotrowski fehlten, dafür kam Schliemann junior zum Einsatz, der seine Sache gut machte. Aber genug der Vorrede:
Im der ersten Partie kam es bei frostigen Temperaturen gleich zum wichtigen Aufeinandertreffen mit den Ice Lions Oranienburg. Durch feine Tore von Schliemann und Dubé war schnell eine 3-Tore-Führung herausgespielt. Die Ice Lions schafften zwar die Anschlußtreffer, schließlich konnten aber Markkanen mit Bauerntrick und Niebank für den 5:3-Endstand sorgen. Bereits in diesem Spiel gingen die heimischen Oranienburger recht ruppig zur Sache; für Stürmer Jonen war wegen einer ausgekugelten Schulter das Turnier schon früh beendet.
Die zweite Begegnung ließ sich nun mit dem Auftakterfolg im Rücken, locker angehen. Die Ice Devils Freudenberg führten bereits 2 : 0 nach Kontersituationen. Doch dann kamen die Lions in Gang und schossen Tor für Tor den 12 : 2 -Sieg heraus.
In der anschließenden Partie warteten die Red Devils Berlin, frisch gebackener Sieger der BBHL (Berlin-Brandenburger Hobbyliga). Es entwickelte sich das wohl hochklassigtse Spiel des Tages. Erneut konnte Dubé und Schliemann eine 2-Tore-Führung vorlegen. Zemkes Schuß landete am Pfosten. Dann der Anschlußtreffer aus dem Gewühl vor dem eigenen Tor. Noch in der ersten Spielhälfte glichen die "Roten Teufel" nach sauberem Solo aus. Das Spiel war nun völlig offen, beide Teams kämpften verbissen um den 1. Platz der Vorrundentabelle. Erst fünf und eine Minute vor Spielende können die Devils-Stürmer sdas ansonsten sichere Abwehr knacken und das 2 : 4 -Ergebnis sicher stellen.
Am folgenden Morgen stand die letzte Vorrundenpartie an, die jedoch für die weiteren Paarungen keine Bedeutung hatte. So kamen die Lions gegen die Turtles Berlin zu einem recht lockeren 9:0-Erfolg.
Das anschließende Halbfinale führte erneut die "Löwen"-Teams aus Potsdam und Oranienburg zusammen. Die Ice Lions wollten nicht nur Revanche für die Auftaktniederlage, sondern sich auch für die kommenden BEL-Play-offs einspielen. In der 5. Spielminute konnte Köckeritz zum 0:1 abstauben. In der Folge gab es einen rassigen Fight, bei dem freilich die Ice Lions des öfteren mangelnden Sportsgeist erkennen liessen. Kurz vor Halbzeit gelang aber der wichtige Ausgleich nach sattem Schuß von der blauen Linie. Den Ice Lions gelang nur kurz danach das erneute Führungstor. Anschließend erneut Rangeleien und Strafzeiten auf beiden Seiten. Die Lions holten jetzt die Brechstange heraus. Und Routinier Storbeck schafft tatsächlich den 2:2-Ausgleich. Auch anschließend sind die Lions optisch überlegen, kommen aber nicht zum Abschluß. Ganze 14 Sekunden vor Ende schafft Knipser Dubé den umjubelten Siegtreffer und stellt somit den Finaleinzug sicher.
Im Finale trafen die Red Devils und die Potsdam Lions aufeinander. Hier entwickelte sich ein faires und schnelles Spiel, bei dem die Zuschauer einiges geboten bekamen. Und wieder konnten die Lions zwei Tore vorlegen; dabei zeichneten sich die Verteidiger Storbeck und Schnurpfeil als Schützen aus. Und auch diesmal schafften die Red Devils den 2:2-Ausgleich. Aber anders als in der Vorrundenbegegnung halten die Lions das Spiel mit letztem Kräfteeinsatz offen, bis schließlich Mario Weber der umjubelte dritte Treffer gelingt. 3 : 2 - das Spiel war entschieden. Die Lions gewinnen damit nach dem überraschenden Sieg in Malchow das zweite Turnier in Folge. Eine Riesen-Leistung ! [GJ]
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